Art. 50 EU AI Act
Ist deine Website schon KI-gekennzeichnet?
Seit dem 2. August 2026 gilt die Transparenzpflicht für KI-Inhalte. Pflichtscan prüft deine Seiten wie ein Besucher, liest die Metadaten deiner Bilder und zeigt dir, wo Handlungsbedarf bestehen könnte — mit Fundstelle und Umsetzungsvorschlag.
- Kostenlos · ohne Login
- Ergebnis in ~60 Sekunden
- Keine Rechtsberatung — Hinweise mit Fundstelle
Beispiel-Report
Café Nordlicht
cafe-nordlicht.example · Gastronomie · 14 Seiten
5 Befunde · 14 Seiten geprüft
- Chatbot-OffenlegungPrüfen empfohlen
Tidio-Widget auf 14 von 14 Seiten erkannt, im sichtbaren Text kein Offenlegungsbegriff.
- Bild-/Video-KennzeichnungNicht extern prüfbar
31 von 38 Medien geprüft, keine Herkunftsangabe in den Dateien gefunden.
- Text-TransparenzNicht geprüft
Für diesen Bereich greifen noch keine Prüfregeln.
- Sichtbare HinweiseNicht extern prüfbar
Keine KI-Transparenzseite gefunden, Impressum ohne KI-Bezug.
Beispiel wechseln:
Beispieldaten, keine echten Websites. Domains auf .example sind für Dokumentation reserviert.
Seit 2. August 2026 verbindlich — Art. 50 EU AI Act
So funktioniert's
Vier Schritte, keine Einrichtung. Die Bilder sind Aufnahmen aus der laufenden Anwendung.
-
01Adresse eintragen
Kein Konto, keine Zahlungsdaten. Der Scanner ruft die Startseite und bis zu 25 Unterseiten auf — so, wie ein Besucher sie sieht, inklusive Consent-Banner.
-
02Prüfen lassen
Der Scanner liest Seitentext, Chat-Widgets und das Umfeld jedes Bildes. Bis zu 40 Bilder werden geladen, ihre Herkunftsangaben ausgelesen — und die Dateien danach sofort gelöscht.
-
03Befunde lesen
Vier Pflichtbereiche, je ein Status. Kein Prozentwert: der Scanner sieht nur die Aussenansicht, und was er nicht belegen kann, sagt er auch nicht.
-
04Fundstelle beheben
Jeder Befund zeigt, wo genau er herkommt — mit Screenshot, Artikel-Absatz und einem Vorschlag, was dort stehen könnte.
Beweis
Wie ein Befund konkret aussieht
Kein Ampel-Symbol ohne Begründung. Jeder Befund nennt die Fundstelle, zeigt den Beleg, benennt den Absatz und macht einen Vorschlag. Das folgende Beispiel stammt aus einem Scan der erfundenen Seite cafe-nordlicht.example.
Chat-Widget ohne erkennbare KI-Offenlegung
Hinweis — Prüfung nötigArt. 50 Abs. 1 EU AI Act · cafe-nordlicht.example/
Tidio: auf 14 von 14 Seiten mit Widget fehlt im sichtbaren Text jeder Offenlegungsbegriff.
Auf Seiten mit einem erkannten Chat-Widget kommt im sichtbaren Text keiner der üblichen Offenlegungsbegriffe vor (etwa „KI-Assistent", „Chatbot" oder „künstliche Intelligenz"). Wird der Chat KI-gestützt betrieben, müssen Nutzerinnen und Nutzer das beim ersten Kontakt erkennen können.
Empfehlung
Setzen Sie den Hinweis dorthin, wo die Interaktion beginnt: als erste Zeile im Chatfenster oder als Beschriftung am Chat-Knopf, zum Beispiel „Sie chatten mit einem KI-Assistenten". Antwortet ausschliesslich ein Mensch, halten Sie das intern fest — dann greift die Pflicht nicht.
Ob eine Ausnahme greift, kann nur der Betreiber selbst beurteilen. Der Scanner stellt fest, was von aussen sichtbar ist — nicht, ob eine Pflicht verletzt wurde.
- 8 Prüfregeln
- 18 Chat-Anbieter erkennbar (4 davon reine KI-Assistenten)
- 3 Wege der Herkunftsprüfung: C2PA · IPTC/XMP · PNG-Generator-Chunks
- 0 KI-Detektoren
Was der Scanner prüft
- 01
Chatbot-Erkennung
Dialog- und Assistenz-Widgets im Seitenquelltext.
- 02
KI-Offenlegung beim ersten Kontakt
Ist der Hinweis vor der ersten Eingabe sichtbar?
- 03
C2PA-/Provenance-Metadaten
Content Credentials in ausgelieferten Mediendateien.
- 04
IPTC-Herkunftsangaben
Digital Source Type und verwandte IPTC-Felder.
- 05
Sichtbare Kennzeichnung bei Bildern/Videos
Hinweise in Bildunterschrift, Overlay oder Alt-Text.
- 06
KI-Transparenzseite
Existiert eine eigene Seite zum KI-Einsatz — und ist sie verlinkt?
- 07
Impressums-/Datenschutz-Passagen
Angaben zu KI-Systemen in den Pflichtangaben.
- 08
Self-Assessment für extern nicht Prüfbares
Geführte Fragen zu allem, was von aussen nicht messbar ist.
Preise
Ein Scan reicht zum Anfangen. Alles Weitere erst, wenn du es brauchst.
Free Scan
0 € einmalig, ohne Konto
Zum Nachsehen, ob überhaupt etwas ansteht.
- Bis zu 25 Seiten geprüft
- Alle vier Pflichtbereiche mit Status
- Ein Befund vollständig ausgeführt
- Chat-Widgets, Bild-Metadaten, Kennzeichnungs-Phrasen
Die übrigen Befunde bleiben ohne Fundstelle und Empfehlung.
Kostenlos scannenVollreport
Empfohlen79 € einmalig, inkl. USt.
Wenn du wissen willst, was konkret zu tun ist.
- Alle Befunde mit Fundstelle und Beleg
- Umsetzungsvorschlag je Befund
- Screenshot der betroffenen Seite
- Artikel-Absatz zu jedem Befund
- Dauerhaft abrufbar, 90 Tage mit Belegdateien
Gilt für den einen Scan, den du freischaltest.
Vollreport ansehenMonitoring
29 € pro Monat, inkl. USt.
rund 1 € am Tag
Für Websites, die sich laufend ändern.
- Automatischer Re-Scan jeden Monat
- E-Mail nur, wenn ein neuer Befund auftaucht
- Verlauf aller Prüfungen
- Vollreport in jedem Durchlauf enthalten
Monatlich kündbar. Kommt nach dem Vollreport — noch nicht buchbar.
In Vorbereitung
Preise inklusive Umsatzsteuer. Der Vollreport ist ein digitaler Inhalt: mit der Freischaltung erlischt das Widerrufsrecht — die Zustimmung dazu wird vor dem Kauf eingeholt. Widerrufsbelehrung
Häufige Fragen
Ist das Rechtsberatung?
Nein. Pflichtscan stellt fest, was von aussen technisch sichtbar ist, und ordnet es dem passenden Absatz aus Art. 50 EU AI Act zu. Ob im Einzelfall eine Pflicht besteht, ob eine Ausnahme greift und was daraus folgt, beurteilt eine Rechtsanwältin oder ein Rechtsanwalt — nicht ein Scanner. Deshalb steht in keinem Befund das Wort „Verstoss", sondern immer „Hinweis auf eine mögliche Pflicht".
Was passiert mit den gescannten Daten?
Verarbeitet werden ausschliesslich öffentlich abrufbare Inhalte. Je geprüfter Seite werden Adresse, Titel, sichtbarer Text, Bild- und Skriptadressen sowie ein Screenshot gespeichert. Bilder werden zum Auslesen der Herkunftsangaben kurz geladen und danach sofort gelöscht — wir hosten kein fremdes Bildmaterial. Freie Scans werden nach 30 Tagen abgeräumt, bezahlte Reports nach 90; danach bleiben nur die Befunde ohne Belegdateien. Nichts davon geht an Dritte.
Warum kein KI-Detektor?
Weil er nicht hält, was er verspricht. Verfahren, die anhand von Bild- oder Textmerkmalen „KI-generiert" raten, liegen regelmässig daneben — in beide Richtungen. Ein Befund, der auf so einer Schätzung beruht, ist gegenüber einer Aufsichtsbehörde oder einem Auftraggeber nicht zu verteidigen. Pflichtscan belegt stattdessen nur, was in der Datei tatsächlich steht: C2PA-Manifeste, IPTC-Herkunftsfelder, Generator-Einträge in PNG-Metadaten. Das ist weniger — aber es hält stand.
Heisst „kein Befund", dass alles in Ordnung ist?
Nein, und der Report sagt das auch so. „Kein Befund" heisst: bei den extern prüfbaren Punkten war nichts auffällig. Ob KI im Einsatz ist, sieht man einer Website oft nicht an — ein rein menschlich betreuter Chat und ein KI-Assistent sehen im Quelltext gleich aus. Deshalb ist diese Anzeige nie grün eingefärbt, und „geprüft, nichts gefunden" wird sichtbar von „konnte nicht geprüft werden" unterschieden.
Fehlende Metadaten — heisst das, ein Bild ist echt?
Nein. C2PA-Manifeste, IPTC-Felder und Generator-Einträge gehen bei Screenshots, beim Re-Encoding und in Bildoptimierungs-Pipelines routinemässig verloren, meist ohne Zutun des Betreibers. Eine vorhandene Angabe belegt die Herkunft, eine fehlende belegt nichts. Genau so steht es auch im Report.
Wie lange dauert ein Scan und wie viele Seiten werden geprüft?
Der freie Scan ist meist nach etwa 60 Sekunden fertig und prüft bis zu 25 Seiten — aus der Sitemap, sonst per Breitensuche ab der Startseite. Zusätzlich werden bis zu 40 Bilder geladen; bevorzugt die grossen Inhaltsbilder, nicht die Logos aus der Kopfzeile. Der Report weist aus, wie viele Medien tatsächlich geprüft wurden.
Belastet der Scanner meine Website?
Kaum. Er ruft eine Seite nach der anderen ab, hält sich an die robots.txt und bricht nach vier Minuten ab. Er füllt keine Formulare aus, meldet sich nirgends an und klickt keine Consent-Banner weg. Unter /bot steht, was er tut und wie man ihn mit zwei Zeilen aussperrt.
Brauche ich ein Konto?
Für den freien Scan nicht: Adresse eingeben, Ergebnis ansehen. Beim Vollreport genügt die E-Mail-Adresse aus dem Bezahlvorgang — den Link zum Report bekommst du per Mail und kannst ihn jederzeit erneut aufrufen.